Über den Autor

Hallo, ich bin Simon. Technik- und Schachenthusiast sowie Gründer von Schachbrett-Vergleich.de. Schach begleitet mich schon fast mein ganzes Leben.

Ich bin Jahrgang 1989 und habe das Spiel schon als Kind für mich entdeckt. Oder vielleicht hat eher das Spiel mich entdeckt. Jedenfalls war ziemlich früh klar, dass ich an Schach hängenbleiben würde.

Meine ersten Partien hatte ich nicht in irgendeinem Schachklub, sondern ganz klassisch in der Familie. Ich habe mit meinem Opa, meinem Vater und meinen Cousins gespielt.

Bis heute hat Schach für mich immer etwas Persönliches. Klar, es geht um Taktik, Strategie, Konzentration und gutes Timing. Aber eben nicht nur. Für mich steckt da auch viel Erinnerung drin.

Viel Familie. Viel gemeinsame Zeit. Vielleicht ist genau das der Grund, warum mich das Spiel bis heute nicht loslässt. Es ist nicht einfach nur ein Hobby. Es gehört irgendwie zu meinem Leben dazu.

Beruflich bin ich Informatiker und bewege mich sowieso gern dort, wo Logik, Struktur und gute Lösungen eine Rolle spielen. Ich mag es, wenn Dinge funktionieren, wenn Muster erkennbar werden und wenn aus vielen kleinen Details am Ende etwas Sinnvolles entsteht.

Ich mag an Schach diese Mischung aus Klarheit und Chaos. Es gibt Regeln, aber keine zwei Partien fühlen sich gleich an. Es gibt Prinzipien, aber keine Garantie, dass man sie im entscheidenden Moment auch wirklich beachtet.

Man kann sich super vorbereitet fühlen und trotzdem nach zwölf Zügen aussehen, als hätte man die Figuren zum ersten Mal in der Hand.

Auch das gehört dazu. Schach ist ein wunderbares Spiel, wenn man bereit ist, sich regelmäßig an die eigenen Grenzen erinnern zu lassen.

In den letzten Jahren hatte ich leider nicht mehr so viel Zeit für Schach, wie ich gern hätte. Familie und Arbeit sind wichtig und wollen ihren Platz.

Trotzdem versuche ich immer wieder, mir bewusst Zeit für das Spiel zu nehmen. Nicht unbedingt stundenlang, aber oft genau lang genug, um wieder reinzukommen, ein paar Partien zu spielen, ein paar Rätsel zu lösen und mich daran zu erinnern, warum ich dieses Spiel so gern mag.

Besonders gern spiele ich Blitzschach.

Ja, freiwillig.

Ja, obwohl das regelmäßig bedeutet, dass ich gegen deutlich stärkere Spieler verliere.

Und ja, ich mag das tatsächlich.

Nicht, weil Verlieren an sich so romantisch wäre. Das ist es meistens nicht. Aber gegen gute Spieler zu verlieren, hat oft Stil.

Vor allem lernt man dabei eine Menge. Man sieht, wie sauber Schach sein kann. Wie schnell gute Entscheidungen getroffen werden.

Und wie gnadenlos eine Stellung kippt, wenn man nur einmal kurz denkt, man hätte alles im Griff.

Blitzschach ist für mich die ehrlichste Form von Schach. Schnell, direkt, manchmal brillant und manchmal kompletter Quatsch.

Noch mehr als Blitz liebe ich Schachrätsel. Die haben für mich einen ganz besonderen Reiz. Eine gute Aufgabe ist wie ein kleiner destillierter Schachmoment.

Alles ist auf das Wesentliche reduziert. Da steckt eine Idee drin, ein Muster, ein Trick, manchmal auch eine kleine Gemeinheit. Und wenn es klick macht, ist das einfach großartig.

Schach ist nie nur trockenes Rechnen. Es ist kreativ, lebendig, elegant und manchmal herrlich absurd. Ein stiller Zug kann alles verändern. Ein scheinbar kleiner Fehler kann alles ruinieren. Und genau deshalb bleibt es spannend. Selbst nach all den Jahren.

In meinen Artikeln möchte ich genau das rüberbringen. Ich schreibe über Schach nicht von außen, sondern als jemand, der seit früher Kindheit mit dem Spiel verbunden ist.

Mich interessieren nicht nur Varianten und Bewertungen, sondern auch die Momente dahinter.

  • Warum bleibt eine Stellung im Kopf?
  • Warum fühlt sich ein gutes Opfer so befriedigend an?
  • Warum kann eine Niederlage nerven und gleichzeitig motivieren?
  • Und warum glaubt man manchmal nach einer starken Kombination kurz, man sei ein Genie, nur um zwei Züge später völlig normale Fehler zu machen?

Mir ist wichtig, dass Schach in meinen Texten nicht trocken wirkt. Das Spiel ist tief, klar. Aber es muss nicht steif erklärt werden. Ich mag Inhalte, die verständlich sind, ohne banal zu sein.

Ich schreibe für alle, die Schach mögen. Für Einsteiger, Wiedereinsteiger, Taktikfans, Blitzspieler, Rätsellöser und für alle, die dieses Spiel gleichzeitig lieben und gelegentlich verfluchen.

Und falls du nicht nur lesen, sondern direkt spielen willst, sehr gern. Du kannst mich auf Chess.com herausfordern. Ich freue mich immer über eine Partie. Ganz egal, ob freundschaftliches Duell, lockeres Blitzspiel oder der gepflegte Versuch, mich sauber vom Brett zu räumen.

Ich möchte dir helfen, informierte Entscheidungen rund um Schachbretter, Figuren und Zubehör zu treffen. Dazu recherchiere ich gründlich, evaluiere Produkte unabhängig und erkläre Technik und Hintergründe so, dass sie wirklich verständlich werden.

Simon Miller

Interessen

  • Schach
  • Philosophie
  • Psychologie
  • Reisen
  • Webentwicklung
  • Sport

Bei Schachbrett-Vergleich übernehme ich die technische Seite der Plattform: Ich halte die Website am Laufen und schreibe Artikel rund um Schach & Zubehör.

Mein ELO

Keine Ahnung 😂

Lieblingseröffnung

Schwarz: Französisch
Weiß: Damengambit