Schachcomputer - Ein unbequemer Gegenspieler

Schachcomputer

Geschichtliche Entwicklung

Die geschichtliche Entwicklung der Schachcomputer begann Anfang des 20. Jahrhunderts, als der erste schachspielende Automat von einem Spanier konstruiert wurde. Dieser war zwar kein echter Computer, aber eine handwerkliche Meisterleistung.

Die eigentliche Entwicklung begann erst in den späten 70er-Jahren und hing direkt mit der Entwicklung von Schachprogrammen zusammen.

Unter Schachprogramme werden Algorithmen verstanden, welche in der Lage sind Schach zu spielen.

Jedenfalls waren die ersten Schachcomputer Groß- und Spezialrechner, welche diese Schachprogramme ausführen konnten.

Die kleinen mobilen und leistungsstarken Varianten wie wir sie heute kennen, waren zu dieser Zeit noch undenkbar. Der Durchbruch der Schachcomputer war aber nur eine Frage der Zeit.

Durchbruch der Schachcomputer

1977 erschien  dann der erste kommerzielle Schachcomputer, von da an begann eine rasante aber auch nicht lang anhaltende Entwicklung.

Durch die technologische Entwicklung wurden die Schachcomputer immer kleiner und leistungsfähiger.

Schachcomputer sind heutzutage fast jedem Menschen überlegen, es finden immer noch weitere Entwicklungen statt, aber vergleichbar mit der rasanten Entwicklung in den 70er-Jahren, hat sich dieses Gebiet schon weitestgehend erschöpft.

Jedoch können wir gespannt sein, wohin die technologische Entwicklung noch führt und wie sich unsere Zukunft durch den Einfluss von beispielsweise künstlichen Intelligenzen verändern wird.

Eines steht jedenfalls fest, der Schachcomputer ist ein wahrlich unbequemer Gegenspieler!

Computer sind die einzigen Gegner, die nicht immer eine Ausrede auf Lager haben, wenn sie gegen mich verlieren.
Robert James Fisher

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Computerschachmeisterschaften

Bereits seit Anfang der 70er-Jahre werden Computerschachmeisterschaften abgehalten.

Das weltweit bedeutendste Computerschachturnier ist die World Computer Chess Championship (WCCC).

An diesen Turnieren treten Teilnehmer mit speziellen Geräten und eigenen Programmen gegeneinander an.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Computerschachmeisterschaften, welche unter verschiedenen Bedingungen abgehalten werden.

In jedem Fall hat sich durch die Schachcomputer, die Art wie wir spielen sowie der Wettbewerb drastisch verändert. 

Computer vs. Mensch

Durch den technologischen Fortschritt und die steigende Kapazität und Geschwindigkeit der Rechensysteme, ist die Maschine dem Menschen heutzutage weit überlegen.

Bereits 1996 gelang es dem ersten Computer einen amtierenden Schachmeister zu schlagen.

Da Schach ein berechenbares Spiel ist, können Computer weit mehr und wesentlich schneller alle Zugvarianten durcharbeiten und bewerten, als es das menschliche Gehirn, selbst nach jahrelangem Training, jemals könnte.

Die Maschine (Computer) ist für den Menschen daher eher Lehrmeister als Gegner.

Auf die technische Überlegenheit möchten wir im nachfolgenden Kapitel kurz eingehen.

Technische Überlegenheit

Ein Mensch kann sich, durch seine natürlichen Grenzen bedingt, niemals mit der Rechenstärke eines leistungsstarken Computers messen.

Diese Tatsache kann man unter positiven als auch negativen Aspekten betrachten.

Zum einen fördern Computer den Menschen, lehren ihn geduldig das Spiel in all seinen Facetten, zeigen ihm verschiedenste Lösungswege, Eröffnungen und Kniffe.

Zum anderen kann eine Maschine nicht die unberechenbare Spielweise eines Menschen lehren.

Erfahrene und gute Schachspieler wissen um die Vorzüge eines menschlichen Gegenübers.

Das Schachspiel übertrifft alle anderen Spiele so weit wie der Chimborasso einen Misthaufen!
Arthur Schopenhauer

Möglichkeiten und Funktionen

Ein Schachcomputer der Marke Millenium

Heutzutage ist die Schach-Community international vernetzt. Immer mehr Menschen finden sich auf großen Plattformen ein, veranstalten Duelle und Turniere.

Es gibt eine Vielzahl an Schachspielen für den Computer sowie Lernprogramme und vieles mehr.

Der mobile Schachcomputer hat dennoch seine Daseinsberechtigung nicht verloren.

Wer nicht gerade stundenlang am Computer oder am Smartphone sitzen möchte und das Spiel mit echten Figuren bevorzugt, für den sind Schachcomputer ein adäquater Ersatz.

Der große Vorteil der Schachcomputer sind Mobilität und Funktionsvielfalt.

Ebenso benötigen Sie für den Betrieb lediglich ein paar Batterien, in manchen Fällen sind die Schachbretter bereits mit integrierten Akkus ausgestattet.

 

Der Schachcomputer als Lehrmeister

Mittlerweile verfügen die modernen Schachcomputer auch über professionelle Lehrprogramme mit individuell einstellbaren Trainern, unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade sowie Sprechanlagen.

Diese Funktionalitäten sind für den ambitionierten Schachspieler enorm wertvoll.

Ein Schachcomputer muss also nicht unbedingt ein unbequemer Gegner sein, die Schwierigkeitsstufen lassen sich bequem einstellen und variieren.

Der Computer kann mit hilfreichen Zugempfehlungen den Horizont des Spielers erweitern. In jedem Fall profitiert der Lehrling von der Rechenstärke seines Gegenübers.

Es gibt eine ganze Reihe an Vorteilen welche diese kleinen Maschinen mit sich bringen, aber der größte Vorteil beim Duell gegen einen Schachcomputer ist wohl, dass dieser einen nie allzu lange warten lässt.

Schach ist dem Wesen nach ein Spiel, der Form nach eine Kunst, der Darstellung nach eine Wissenschaft.
Tassilo von der Lasa

Der Schachcomputer für Zuhause

Wenn einem mal der Partner für ein Schachspiel fehlt, so ist der Schachcomputer eine praktische Alternative.

Jederzeit einsatzbereit, sammelt der mobile Computer Pluspunkte durch seine Unabhängigkeit von Internet und Strom.

Egal ob für die Kinder oder Eltern, trainiert werden kann dabei auf jeder Stufe.

Dabei ist die Bedienbarkeit entscheidend, denn auch ein Schachcomputer kann die Figuren nicht automatisch bewegen.

Moderne Schachcomputer nehmen nur wenig Platz in Anspruch und lassen sich leicht verstauen.

Mehr als nur ein einfaches Brettspiel und stets für eine Partie gut, ein Schachcomputer gehört in jeden Schachspieler-Haushalt.

Schachcomputer im Vergleich

Wir helfen Ihnen dabei, den passenden Schachcomputer für Ihren Anwendungsfall zu finden.

Da es viele verschiedene Varianten gibt, sind häufig erst Recherchearbeiten notwendig.

Wir haben die besten Schachcomputer zusammengefasst und für Sie gegenübergestellt.

Um Sie schneller ans Ziel zu führen, haben wir die angebotenen Schachcomputer in unterschiedliche Kategorien unterteilt.

Wählen Sie am Besten die Kategorie aus, welche Ihrem gewünschten Anwendungsfall entspricht, anschließend können Sie innerhalb dieser Kategorie unsere Empfehlungen vergleichen.

Sollten Sie nichts passendes finden, kann eine andere Kategorie oder eventuell auch eine Suche auf dem Händlerportal eBay Abhilfe leisten.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Suche nach dem perfekten Schachcomputer!

Kategorien zur Auswahl

Zur Auswahl stehen zwei unterschiedliche Kategorien, zum einen die "Schachcomputer speziell für Erwachsene" und zum anderen die "Schachcomputer geeignet für Kinder".

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